Volle Plätze und beste Stimmung: An zwei Turniertagen hat sich die Anlage an der Halfmannswiese von ihrer besten Seite gezeigt. Die Sonne zeigte sich zwar nicht durchgehend, und zwischendurch fielen auch kurz ein paar Tropfen – für den Spielbetrieb blieb das aber folgenlos. Alle Partien konnten ohne Unterbrechung über die Bühne gehen, und angenehme Temperaturen sorgten dafür, dass sich auf und neben dem Platz niemand über das Wetter beklagen musste.
Ein großes Dankeschön geht an Matthias Böhl, unseren Sportwart, der das Turnier von der Ausschreibung bis zum letzten Matchball hervorragend organisiert hat. Spielpläne, Platzeinteilung und Zeitfenster griffen reibungslos ineinander – so blieben Wartezeiten kurz und die Abläufe für Spielerinnen, Spieler und Gäste jederzeit nachvollziehbar. Wer schon einmal ein Turnier ausgerichtet hat, weiß, wie viel Vorbereitung hinter einem solchen Wochenende steckt.
Und die wurde auf die Probe gestellt: Zwischenzeitlich war die Plattform tennis.de nicht erreichbar, sodass Turnierdaten und Spielpläne online zeitweise nicht einsehbar waren. Vor Ort hat man davon allerdings wenig gemerkt – unser Sportwart hat kurzerhand auf Aushang und direkte Ansage umgestellt, und der Zeitplan geriet zu keinem Zeitpunkt ins Wanken.
Der erste Turniertag gehörte den Konkurrenzen Herren 30 (LK 8,4 bis 25), Herren 50 (LK 10 bis 24) und Mixed (LK 4,6 bis 17), am zweiten Tag standen die Wettbewerbe Herren (LK 2,8 bis 16,1) und Damen (LK 7 bis 24) auf dem Programm. Besonders stark besetzt war dabei der zweite Tag. Auf den Plätzen wurde von der ersten Runde an engagiert Tennis gespielt – und das auf durchweg hohem Niveau. Mehrere Begegnungen gingen über die volle Distanz, mit langen Ballwechseln und Entscheidungen, die erst spät fielen. Dabei blieb die Atmosphäre jederzeit fair und sportlich.
Gespielt wurde im Spiralsystem: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bestritt zwei Partien – eine gegen eine gleiche oder bessere, eine gegen eine gleiche oder schlechtere Leistungsklasse. Einen Turniersieger gibt es in diesem Modus nicht. Im Mittelpunkt stehen ausgeglichene Begegnungen, ausreichend Spielpraxis für alle Gemeldeten und die LK-Punkte, die jede und jeder für sich mitnimmt.
Entsprechend fiel auch das Echo aus: Das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg positiv – sowohl zur sportlichen Ausrichtung als auch zur Organisation und zur Atmosphäre auf der Anlage.
Auch abseits der Linien stimmte das Gesamtbild: Die Bewirtung sorgte an beiden Tagen für Verpflegung, und wer auf der Terrasse Platz nahm, hatte die Plätze bestens im Blick. Ein paar Zuschauerinnen und Zuschauer mehr hätten es allerdings gerne sein dürfen – die Qualität der Partien hätte mehr Publikum verdient gehabt. Wer beim nächsten Turnier nichts vorhat: Vorbeikommen lohnt sich. Kurze Wege, kühle Getränke, ein Plätzchen im Schatten und Tennis zum Greifen nah – mehr braucht es an einem Tennis-Wochenende nicht.
Unser Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die an beiden Tagen mit angepackt haben, den Gästen aus den befreundeten Vereinen sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für zwei rundum gelungene Turniertage. Ein besonderer Dank geht an die Stadtwerke Bochum, die beide Veranstaltungen unterstützt haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Auflage – und hoffen, dass das Wetter dann wieder so gut mitspielt.